Wohnresidenz «Perlen von Oisterwijk»

Neubau

Kunde: Van der Weegen Bouwgroep, Tilburg (Bauten) und Gemeinde Tilburg (Park)
Was: Masterplan, Gesamtkonzept, Architektur
Wo: Oisterwijk, Niederlanden
Wann: 2002 Wettbewerb – 2009 Realisation
Architekten: Güller Güller Architecture Urbanism, Christian Müller (CMA/gutundgut)
Fotografie: Hélène Binet, London

Die Wohnresidenz „Perlen von Oisterwijk“ umfasst vier Baublöcke mit insgesamt 39 Wohnungen für Rentner mit hohen Ansprüchen. Anstelle eines introvertierten, elitären oder von der Aussenwelt abgeschirmten Wohnkonzepts «für Gutbetuchte» zu entwerfen, haben die Architekten vier transparente Volumen in eine städtische Parkanlage gesetzt. Das Konzept trägt auf ausgeklügelte Weise dem Bedürfnis nach Privatheit als auch dem öffentlichen Interesse nach einem Park Rechnung. Das Thema offen vs. geschlossen findet seine Fortsetzung bis in die Materialwahl.

Die Baublöcke sind dergestalt entworfen, dass in jeder Wohnung das Gefühl vorherrscht, in einer privaten, geräumigen Villa zu residieren, obschon die Wohnungen auf vier Geschosse verteilt wurden.

Die vier Volumen sind in Bezug zueinander leicht verdreht und peripher entlang einer Seite des Parks angeordnet. Dadurch kommt jede einzelne Wohnung in den Genuss freier Aussicht auf den Park. Übergross dimensionierte Schiebefenster, Loggien und Balkone öffnen sich auf diese Grünanlage mit Wasserspiel.

Ein schmales Fensterband entlang der Decke mäandert durch die ganze Wohnung. Die Decken scheinen zu schweben, Leichtigkeit herrscht vor. Als Kontrast dazu sorgt Schwarzer Schiefer an der Fassade für die nötige Geschlossenheit. Die edlen Steinplatten verleihen den Bauten Status und hochwertige Ausstrahlung. Eine beinahe unholländische Gediegenheit.

Mit «Perlen von Oisterwijk» wird ein Pilotprojekt realisiert, welches dieser Gemeinde als Vorbild für weitere Alterswohnungen im gehobenen Preissegment dient.

Auch hier gibt es schöne Aussichten:
pfeil-k Sesselbahn Kerenzerberg

Auch hier haben wir in Rotterdam gebaut:
pfeil-p Das Büro/Die Oberstube